:: About Antonio
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Antonio Piricone gehört zur jungen Generation italienischer Musiker. Sein persönliches Profil sowohl als Pianist als auch Experte für historische Tasteninstrumente erlangt auch international immer mehr Anerkennung. Sein Interpretationsgeist, seine Vielseitigkeit und sein Stilbewusstsein zeichnen ihn als Solisten und Kammermusiker aus. Nach anfänglichen Studien des modernen Klaviers in seiner Heimatstadt Catania führten ihn seine musikalischen Interessen an das Königliche Konservatorium nach Den Haag (Niederlande), wo er sich auf Alte Musik, Historische Aufführungspraxis und Historische Tasteninstrumente spezialisierte. Dabei arbeitete er unter Anderem zusammen mit Jacques Ogg & Patrick Ayrton am Cembalo mit Stanley Hoogland & Bart van Oort im Bereich Alte Musik und nun auch mit  Andreas Staier.    

Seine Leistungen und sein Ruf ermöglichten Ihm in vielen wichtigen Konzertsälen (u.a. Teatro Alighieri Ravenna, Munich Prinzregentetheater, Liverpool Philharmonic Hall, Muziekgebouw Amsterdam, Prague Spring International Music Festival, Festival International de Piano de La Roque d'Anthéron, Tokyo Metropolitan Art Space, Yokohama Minato Mirai Hall, Tokyo Opera City Hall, La Folle Journee Bilbao, Cité de la Musique Paris) und mit renommierten Orchestern (u.a. Ensemble Concerto, Munich Symphony Orchestra, Czech Chamber Philharmonic, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Tokyo Kosei Wind Orchestra, Concerto Koeln) sowie mit vielen bekannten Musikern (u.a. Claudine Ansermet, Furio Zanasi, Ton Koopman, Roberto Gini, Paolo da Col, Martin Roscoe, Steve Reich, Sir Malcolm Arnold, Andreas Staier) zu spielen.

Zu seinen Soloaufnahmen gehören u.a. die kompletten Englischen Suiten von J.S. Bach (Classico 1998/99) und die erste komplette Aufnahme von G.A. Benda 6 Sonaten für Cembalo solo (1757) auf modernen Klavier (Classico 2003).

Antonio Piricone lebt in den Niederlanden, wo er an einem Forschungsprogramm über die Entwicklung der Tasteninstrumente beteiligt ist. Er arbeitet stets an abwechslungsreichen und anregenden Konzertprogrammen, um die Würdigung weitgehend vernachlässigter Kompositionen bei seinem Publikum zu vergrößern. Die Schönheit der historischen Aufführungspraxis ist eine ständige Quelle der Inspiration für Antonio Piricone, der aber als Vollblutmusiker mit breiten Interessen an Musik aus allen Zeiten gleichfalls auch eine starke Bindung zu zeitgenössischer Musik hat.

Als Sieger des Van Wassenaer Concours (Amsterdam, 2009), dem wichtigsten Wettbewerb auf dem Gebiet der alten Kammermusik, wird dem Künstler auf Grund des Tempo Rubato Fortepiano Duetts (zusammen mit dem japanischen Pianisten Megumi Tanno) der prestigeträchtige Clementi Award (London, März 2011)bereits jetzt zugesprochen. Der Preis wird für die Forschung nach originellem Repertoire auf historischen Tasteninstrumenten vergeben. (2010)